Entgiften mit Artischockensaft

geschrieben von: Petra

Besonders im Frühjahr machen viele Menschen neben dem üblichen Hausputz auch eine Kur für den Körper. Eine Entschlackungskur ist im Frühling vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und hilft, sich wohler zu fühlen. Ein paar Kilo abnehmen, ein paar Tage ordentlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu sich nehmen und man gewinnt neuen Schwung. Dabei darf Artischockensaft, den man zum Beispiel bei DM kaufen kann, nicht fehlen. Durch die anregende Wirkung auf Leber und Galle unterstützt er die Verdauung und hilft bei der Entgiftung.

Artischocken ©flickr.com/ingodibella

Artischocke statt Espresso oder Verdauungsschnaps

Wer nach einem guten Essen seiner Verdauung etwas Gutes tun möchte, greift auf Artischockensaft zurück. Er regt sanft die Fettverdauung an und macht dadurch das Essen bekömmlicher.

Generell gilt, dass der Presssaft auf den frischen Blättern und den Blütenknospen der Artischocke (Cynara Scolymus L) durch seine Inhaltsstoffe den Gallenfluß anregt. Durch die Gallensekretion der Leberzellen kann damit die Verdauung der in der Nahrung enthaltenen Fette angeregt und der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Er ist zweckmäßig bei einer schwachen Fettverdauung oder bei einem Völlegefühl nach dem Essen. Dazu ist er rein pflanzlich, gut bekömmlich und alkoholfrei. Der zuckerfreie Saft ist außerdem für Diabetiker geeignet.

Gegenanzeigen

Wer grundsätzliche Probleme mit der Galle hat, an einem Verschluß der Gallenwege leidet, zu Gallensteinen neigt oder welche hat, sollte vor dem Genuss von Artischockensaft seinen Arzt fragen. Gleiches gilt für Allergiker. Die Artischocke gehört zu den Korbblütlern. Vorbelastete Menschen können allergisch auf die Inhaltsstoffe reagieren.